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	<title>DenkReiz &#187; Staatsterror</title>
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	<description>Politisches Blog über Deutschland, Europa und die Welt</description>
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		<title>Irak-Veteran: Wikileaks zeigt den Alltag im Irak</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 16:58:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Das Wikileaks-Video, in dem mehrere Zivilisten und Journalisten von einem Apache dahingemetzelt werden, auf Babys geschossen und eine Leiche absichtlich überfahren wird, zeigt laut einem Soldaten der selben Kompanie nur den Alltag im Irak.</p>
<p></p>
<p>Auch das Vertuschen   von Morden an Zivilisten hat System (sog. &#8220;Weapon Dropping&#8221;). Die  Waffenfunde bei der Gruppe, die im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="http://www.collateralmurder.com">Wikileaks-Video</a>, in dem mehrere Zivilisten und Journalisten von einem Apache dahingemetzelt werden, auf Babys geschossen und eine Leiche absichtlich überfahren wird, zeigt laut einem Soldaten der selben Kompanie nur den <a href="http://www.youtube.com/watch?v=i1-hid8JcO0">Alltag im Irak</a>.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/i1-hid8JcO0&amp;feature" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/i1-hid8JcO0&amp;feature"></embed></object></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=OwRkiOE6G38">Auch das Vertuschen   von Morden an Zivilisten hat System</a> (sog. &#8220;Weapon Dropping&#8221;). Die  Waffenfunde bei der Gruppe, die im Wikileaks-Video waffenlos zu sehen  ist, entstammen wahrscheinlich dieser Praxis.</p>
<p>Vor allem die schockierenden Kommentare der Helikopter-Crew (&#8221;Just pick up a weapon and you&#8217;re dead&#8221;, &#8220;Haha, right through the windshield&#8221; etc.), ihr Sadismus und höhnisches Gelächter sind nach den Aussagen des Veteranen absolut harmlos im Vergleich zu allem, was in der Ausbildung gelehrt wird. Das Heranzüchten von Killern scheint also zu funktionieren. Allerdings können viele doch nicht ihr Gewissen abschalten.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/cAzIgzuapMw&amp;feature" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/cAzIgzuapMw&amp;feature"></embed></object></p>
<p>Hier geht es um den Irak-Krieg und die Besatzung, doch <a href="http://www.youtube.com/results?search_query=afghanistan+civilian&amp;aq=f">glaube keiner, dass es in Afghanistan anders wäre</a>. Es ist eine Schande, dass wir unsere Soldaten gegen den Auftrag des Grundgesetzes dorthin schicken und sie solchen Gewissenskonflikten aussetzen. Denn jeder von ihnen weiß, dass Deutschland nicht am Hindukusch verteidigt wird und sie Teil einer Besatzungsarmee sind, dass sie willfährige Wasserträger der Amerikaner sind und mehr Zivilisten als Widerstandskämpfer töten. Es ist meines Erachtens die Pflicht eines jeden, für das Ende der Besatzung und des Krieges einzutreten und zwar so schnell wie möglich. 70% der Amerikaner sind dafür, die Truppen sofort heimzuholen und bei uns sind es ähnlich viele. Trotzdem spricht sich hierzulande nur eine Partei dafür aus. Ironischerweise die, die der Verfassungsschutz beobachtet. Da ruft mal wieder der Dieb &#8220;Haltet den Dieb!&#8221;.</p>
<p>Ich hoffe inständig, dass hüben wie drüben große Bewegungen entstehen, die die kriegsgeile Elite aus den Ämtern jagen. Die derzeitigen Kriege sind grundfalsch und so antidemokratisch, wie es nur geht. Es ist sowieso jetzt schon eine historische Schande, dass wir den Status Quo (Bombenregen in Jugoslawien, Besatzung in Afghanistan usw.) so lange dulden.</p>
<blockquote><p>We are told we are fighting terrorists. The real terrorist was me. And the real terrorism is this occupation. (&#8230;)</p>
<p style="text-align: left;">We need to wake up and realize that our real enemies are not in some distant land, they are not people whose name we don&#8217;t know and cultures we don&#8217;t understand. The enemy is people we know very well and we can identify. (&#8230;) Our enemy is not 5000 miles away, they are right here at home.<a href="http://www.youtube.com/watch?v=b3ZjsC3BOBE&amp;feature=related"></a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=b3ZjsC3BOBE&amp;feature=related"> <em>(Mike Prysner</em></a><em>, Iraq Veterans Against the War (IVAW))</em></p>
</blockquote>
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		<title>Fundstücke</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Mar 2010 17:48:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzwelt]]></category>
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		<category><![CDATA[Neoliberalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsterror]]></category>
		<category><![CDATA[Steuern]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Mal wieder schnell eine Zusammenfassung sonstiger interessanter Artikel&#8230;</p>
<p>Wirtschaftsnobelpreisträger Krugman: Einkommenssteuersenkungen führen zu geringeren Löhnen, geringerer Produktivität und höherer Arbeitslosigkeit. Das Senken von Kapitalsteuern führt dazu, dass die Leute mehr sparen, was in einer Rezession fatal wäre. Mal hoffen, dass die Weisheiten noch zum FDP-Resthirn durchdringen.</p>
<p>Kurze Durchsage von Galbraith: Mindestlöhne führen nicht zu mehr Arbeitslosigkeit.</p>
<p>Israel verletzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal wieder schnell eine Zusammenfassung sonstiger interessanter Artikel&#8230;</p>
<p>Wirtschaftsnobelpreisträger <a href="http://krugman.blogs.nytimes.com/2009/12/14/a-new-paradox/">Krugman</a>: Einkommenssteuersenkungen führen zu geringeren Löhnen, geringerer Produktivität und höherer Arbeitslosigkeit. Das Senken von Kapitalsteuern führt dazu, dass die Leute mehr sparen, was in einer Rezession fatal wäre. Mal hoffen, dass die Weisheiten noch zum FDP-Resthirn durchdringen.</p>
<p>Kurze Durchsage von Galbraith: <a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=4826#h17">Mindestlöhne führen nicht zu mehr Arbeitslosigkeit</a>.</p>
<p><a href="http://polskaweb.eu/israelische-flugzeuge-operieren-in-eu-staaten-847895673465.html">Israel verletzt den EU-Luftraum</a>, spioniert Ungarn aus und lässt den Mossad dort anscheinend sein nächstes Opfer ermorden. Anscheinend war der Aufschrei nach dem Mord in Dubai noch nicht groß genug. Wäre ein starkes Stück, wenn an dieser Geschichte auch noch was dran ist.</p>
<p><a href="http://file.wikileaks.org/file/cia-afghanistan.pdf">CIA versucht PsyOps gegen Deutschland und Frankreich</a>, um mehr Rückhalt für den Afghanistankrieg zu forcieren. Frankreich soll dabei mit dem Flüchtlingsproblem geködert werden, während bei Deutschland vor allem Frauenrechte und internationaler Status ziehen sollen. Wer solche &#8220;Freunde&#8221; hat, braucht keine Feinde mehr.</p>
<p><a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/nothilfe-fuer-die-polizei/">Bayrische Polizei darf straffrei Menschen exekutieren</a>. Auch sich widersprechende Zeugenaussagen und anderslautende ballistische Gutachten fichen einen bayrischen Staatsanwalt nicht an. Die Begründungen Nothilfe und Notwehr sind natürlich Klassiker für einen Fall, bei dem Polizisten ihr komplettes Schusswaffenmagazin auf einen Menschen abfeuern, noch dazu von hinten.</p>
<p>Die Meinungsmache mit dem sogenannten <a href="http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=me&amp;dig=2010%2F03%2F26%2Fa0106&amp;cHash=d45684fe58">&#8220;Mittelstandsbauch&#8221;</a> bei den Steuertarifen kommt vor allem den Reichen zugute. Der Bauch entstand v.a. dadurch, dass der Spitzensteuersatz unverhältnismäßig tief sank, während die Steuern für den Mittelstand eher stiegen als sanken. Auch die Steuerbefreiungen sind eher Boni für diese Klientel. Die jetzige scheinheilige Forderung der FDP nach Steuersenkungen &#8211; angeblich für den Mittelstand &#8211; würde dann auch den Besserverdienenden zugute kommen, deren Steuern dadurch noch weiter sinken würden. Eine faire Beteiligung rückt dadurch in noch weitere Ferne.</p>
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		<title>Die Widersprüche des Oberst Klein</title>
		<link>http://denkreiz.de/168/die-widerspruche-des-oberst-klein/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 17:03:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Es ist nicht auszuhalten, was Oberst Klein derzeit vor dem Untersuchungsausschuss fabuliert. Noch unglaublicher ist die dezente Kritik(losigkeit) der Medien, die ihm auch noch jede krude Version eines Gewissenskonfliktes glauben. Seine Befragung beweist einmal mehr: In Afghanistan treibt eine Bundeswehr ihr Unwesen, die einzig damit beschäftigt ist, sich selbst über Wasser zu halten. Eine Demokratie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist nicht auszuhalten, was Oberst Klein derzeit vor dem Untersuchungsausschuss fabuliert. Noch unglaublicher ist die dezente Kritik(losigkeit) der Medien, die ihm auch noch jede krude Version eines Gewissenskonfliktes glauben. Seine Befragung beweist einmal mehr: In Afghanistan treibt eine Bundeswehr ihr Unwesen, die einzig damit beschäftigt ist, sich selbst über Wasser zu halten. Eine Demokratie gibt es nicht zu verteidigen, Schulen und Brunnen höchstens innerhalb der eigenen Lager und wer sich ansieht, wie die Opium-Ernte Jahr für Jahr schneller steigt, könnte auch auf noch unangenehmere Gedanken zum Sinn und Zweck des Einsatzes kommen.</p>
<p>Doch zurück zu Oberst Klein, der am 4. September den Befehl zum Bombardement des Tanklastzuges bei Kunduz gab. Anscheinend hat er die seitdem vergangene Zeit nicht genutzt, um sich eine stringente Version seines Kriegsverbrechens auszudenken. Denn seine Darstellungen strotzen nur so von Widersprüchen:<span id="more-168"></span></p>
<blockquote><p>Es sei unzweifelhaft gewesen, dass die Tanklaster eine akute Bedrohung für seine Soldaten, für das von ihm geleitete Provinz-Wiederaufbauteam (PRT) und für afghanische Sicherheitskräfte dargestellt hätten. Diese Gefahr habe er abwenden müssen. (<a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/905/504121/text/">SZ</a>, 24.2.10)</p></blockquote>
<p>Die Tanklaster seien eine unmittelbare Gefahr, meint er also heute. Oder doch nicht? Im selben Artikel wenige Absätze später:</p>
<blockquote><p>Konkrete Anzeichen dafür, dass die Tanklaster bald wieder flottgemacht werden könnten, gab es auch nach Kleins Einlassungen im Ausschuss nicht. Er habe jedoch nicht abschätzen können, ob die Lastwagen sich bald wieder oder überhaupt irgendwann in Bewegung setzen würden. Im Licht dieser Lagebewertung könnte der von Klein empfundene Zeitdruck eine plausible Erklärung liefern, dass Klein um 01.50 Uhr Ortszeit den Befehl gab, zwei Bomben auf die Tanklaster abzuwerfen.</p></blockquote>
<p>Abgesehen von der beinahe lustigen Kritiklosigkeit der SZ zeigt sich hier ein eklatanter Widerspruch: Es <em>kann</em> gar keine unmittelbare Gefahr oder akute Bedrohung bestanden haben, wenn gar nicht klar war, ob die Laster sich jemals wieder bewegen würden. Glaube aber keiner, dass das mit klaren Worten in irgendeiner Zeitung erwähnt würde&#8230; es ist ein Trauerspiel. Umso mehr, wenn man bei der SZ von &#8220;plausible Erklärung&#8221; liest.</p>
<p>Doch dabei bleibt es nicht. Klein und die SZ machen munter weiter mit der Märchenstunde:</p>
<blockquote><p>Im Untersuchungsbericht der Nato zu Kundus wird Klein die Verletzung von Einsatzregeln vorgeworfen. So habe er die Anforderung von Luftunterstützung mit einer unmittelbaren Bedrohung und mit Feindberührung eigener Kräfte begründet. Beides war aber nicht gegeben. Klein legte dar, dass er nur mit dieser Begründung Luftunterstützung habe bekommen können. (&#8230;) Er sage jedoch, er habe die Regeln angemessen ausgelegt. Auch den Vorwurf, er habe es abgelehnt, die Entführer der Lastwagen durch warnende Tiefflüge (show of force) zu vertreiben, wies Klein zurück. Dass Flugzeuge in der Luft waren, habe jeder hören können, auch die Menschen auf der Sandbank. Im Übrigen hätten sich Taliban auch in anderen Fällen nicht von Tiefflügen beeindrucken lassen.</p></blockquote>
<p>Im <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,druck-677151,00.html">Spiegel</a> dazu:</p>
<blockquote><p>Klein hingegen sagte nun aus, der Vorschlag für die falsche Behauptung sei von seinem Fliegerleitoffizier gekommen.</p></blockquote>
<p>Klein meint also, er habe die Regeln mit dem Herbeilügen einer Bedrohung verletzt, um Luftunterstützung zu bekommen. Gleich danach meint er, er habe die Regeln angemessen ausgelegt. Wenn schon die Logik fehlt, so muss man doch neidlos anerkennen, dass Klein schnelle Richtungswechsel astrein beherrscht. Und natürlich war er es sowieso nicht, sondern der böse untergebene Offizier. Ein Komiker scheint auch an ihm verloren gegangen zu sein. Oder wie soll man sich seinen Verzicht auf <em>show of force</em> erklären? Er erdreistet sich, einfach auf andere Fälle zu verweisen. Es scheint ihm nicht in den Sinn zu kommen, dass es sich bei diesen Fällen um <em>andere</em> &#8220;Taliban&#8221; gehandelt haben könnte, und die jetzigen keine Ahnung haben, was dieser Tiefflug heißen soll oder schlichtweg nicht auf die Idee kommen, wegen Benzinklau in Fetzen zerbombt zu werden. Auch bezüglich dieser Sippenhaft keine Silbe der Kritik in den Zeitungen.</p>
<p>Und es geht munter weiter:</p>
<blockquote><p>Klein versicherte mehrmals, dass er davon ausgegangen sei, dass sich nur Taliban und deren Helfer im Umfeld der Tanklaster aufgehalten hätten. Hätte er geahnt, dass Unbeteiligte und sogar Kinder auf der Sandbank waren, hätte er den Angriff nicht befohlen.</p></blockquote>
<p>Der Spiegel berichtet dagegen:</p>
<blockquote><p>Vehement verwahrte sich Klein gegen Vorwürfe, er habe die Gelegenheit der entführten Tanker genutzt, um gezielt Taliban zu eliminieren. &#8220;Ich verwahre mich gegen die Unterstellung, ich hätte töten wollen&#8221;, sagte er. &#8220;Nein, das wollte ich nicht.&#8221;</p></blockquote>
<p>Konträr dazu die <a href="http://www.fr-online.de/_em_cms/_globals/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=2351862&amp;em_loc=1231&amp;em_ref=/in_und_ausland/politik/aktuell/&amp;em_ivw=fr_polstart">FR</a>:</p>
<blockquote><p>Seine Äußerung in einem Schreiben an Ex-Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan, er habe Fahrzeuge und Aufständische &#8220;vernichten&#8221; wollen, qualifiziert er als militärische Begrifflichkeit, die lediglich den Grad der Zerstörung betreffe, nicht aber ihr moralisches Motiv.</p></blockquote>
<p>Dazu muss man wissen, dass es sowohl Luftaufklärung als auch einen Informanten am Boden gab. Jeder mit etwas Hirn und Augenlicht müsste fähig sein zu erkennen, dass es sich nicht um über 100 Taliban handelt. Hierzu die FR genauer:</p>
<blockquote><p>Von afghanischen Zuträgern spricht er, die ihn über die Vorgänge am Kundus-Fluss informiert hätten. Über die scharfen Bilder des &#8220;Rover&#8221;-Übertragungssystems, die ihm einen guten Überblick über das Geschehen und die Möglichkeit gegeben hätten, die Angaben des Informanten zu überprüfen.</p></blockquote>
<p>Es gab also scharfe Bilder und einen guten Überblick. Bei einigen erkannte der Offizier sogar Panzerfäuste, berichten andere Zeitungen. Ob man dann nicht erkennen kann, dass Kinder vor Ort sind? Schwer zu glauben.Die interessante Frage, ob Klein mutwillig die eigentlichen Fahrer der entführten Tanklastzüge geopfert hat, bleibt auch unbeantwortet.</p>
<p>Ein weiterer Widerspruch ist hier zu finden, denn zuerst geht es ihm nur um die Bedrohung durch die Tanklaster, und jetzt sind es auf einmal die Taliban, die es zu vernichten gilt. Auf diese Unklarheit weist auch der Oberbefehlshaber McChrystal im Untersuchungsbericht hin: <em>&#8220;Er hat die Menschen als Ziel, nicht die Fahrzeuge&#8221;</em>. Im Spiegel behauptet er, er hätte überhaupt nicht töten wollen, sondern nur die Fahrzeuge treffen wollen. Die waren aber, wie oben ausgeführt, schon bewegungsunfähig und somit ungefährlich. Es bleibt der Eindruck, dass hier jemand in unsäglich billiger Weise nach Ausreden sucht. Einerseits will er &#8220;vernichten&#8221;, andererseits niemanden töten, hat aber Menschen als Ziel. Alles klar!</p>
<p>Er befand sich außerdem im Leitstand der Task Force 47, einer geheimen Einheit mit Leuten aus Bundeswehr, BND und KSK. Diese Truppe ist anscheinend in gezielte Mordaktionen verwickelt und hilft den Amerikanern, eine <a href="http://www.fr-online.de/_em_cms/_globals/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1872559&amp;em_loc=1231&amp;em_ref=/in_und_ausland/politik/aktuell/&amp;em_ivw=fr_poltop">Taliban-Hitlist</a> abzuarbeiten. Wie sich diese Praxis mit dem Mandat oder mit irgendwelchen deutschen Gesetzen deckt, steht in den Sternen. Auch hier wird der<a href="http://www.freitag.de/politik/0951-bundeswehr-afghanistan-ksk-kunduz"> Rechtsstaat wieder mit Füßen getreten</a>.</p>
<p>Noch dubioser wird es, wenn man bedenkt, dass laut <a href="http://www.presseportal.de/pm/6351/1528114/leipziger_volkszeitung">Leipziger Volkszeitung </a>die Bombardierung zur Absicherung eines liegengebliebenen BW-Fahrzeugs diente. Oder wenn man anderen Quellen folgt, die nahelegen, dass Oberst Klein auf Weisung der Task Force handelte und durch deren selektive Information nun als Bauernopfer dasteht.</p>
<p>Abseits aller Spekulation bleibt zu konstatieren, dass elementare Menschenrechte durch diesen mörderischen Apparat außer Kraft gesetzt werden, dass dieser Einsatz völkerrechtswidrig ist und jeder weitere Tag dort nur noch mehr Elend und Tod bringen wird. Wir helfen dort niemandem außer den Amerikanern und deren Begründung ihres Engagements ist, gelinde gesagt, <a href="http://www.radio-utopie.de/2010/02/10/usa-mohnfelder-in-afghanistan-werden-nicht-zerstort-das-wurde-uns-alles-ruinieren/#more-13722">anrüchig</a>. Von Afghanistan ging noch nie Terror aus, von den USA dagegen jede Menge. Wer sich ehrlich gegen Terror betätigen will, sollte mal darauf aufmerksam machen.</p>
<p>Der Afghanistaneinsatz ist und bleibt völkerrechtswidrig. Deutschland muss diese Mordkoalition verlassen und zu einer friedlichen Außenpolitik und zum Rechtsstaat zurückfinden, in dem nicht <a href="http://denkreiz.de/166/linke-aus-dem-bundestag-geworfen/">unliebsame Meinungen ausgeschlossen</a>, sondern Leute wie Oberst Klein (und die ganze Clique, die die Bundeswehr dort hinschickt) als Kriegsverbrecher in den Knast wandern.</p>
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		<title>Bundeswehr trainiert für Aufstandsbekämpfung in Deutschland</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Nov 2009 23:32:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr im Inneren]]></category>
		<category><![CDATA[Schäuble]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsterror]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Bisher konnten Schäubles infame Angriffe aufs Grundgesetz noch abgewehrt werden, doch der Einsatz der Bundeswehr im Inneren scheint ungerührt davon näher zu rücken. Von Seiten der Heeresführung (und damit wohl auch der Politik) scheint man auch besorgt, dass es zu &#8220;terroristischen&#8221; Akten seitens der eigenen Bevölkerung kommen könnte. So liest man heute bei German Foreign [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bisher konnten Schäubles infame Angriffe aufs Grundgesetz noch abgewehrt werden, doch der Einsatz der Bundeswehr im Inneren scheint ungerührt davon näher zu rücken. Von Seiten der Heeresführung (und damit wohl auch der Politik) scheint man auch besorgt, dass es zu &#8220;terroristischen&#8221; Akten seitens der eigenen Bevölkerung kommen könnte. So liest man heute bei <a href="http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57669/print?PHPSESSID=eogjc2gfsi106f3vlgoe2ltq30">German Foreign Policy</a>, dass die Bundeswehr in Bayern für solche Zwecke trainiert hat. Im Rahmen dessen wurde auch die zivil-militärische Zusammenarbeit genutzt, eine Initiative für eine engere Verflechtung von Bundeswehr mit den Hilfswerken, um (angeblich) bei Katastrophen schneller helfen zu können. Die Übung spricht daher Bände, was ein weiterer, wenn nicht <em>der</em> Zweck dahinter ist.</p>
<p>Bei der Übung ging es darum, Terroristen abzuwehren, die in Deutschland Attentate auf Bundeswehr-Standorte ausführen wollen. Dabei kam es zum Aufbau von &#8220;Checkpoints&#8221; und der Darstellung von Friedensaktivisten als &#8220;Feinde&#8221; &#8211; also &#8220;Ausdruck der praxisnahe(n) gemeinsame(n) Ausbildung unserer aktiven Soldaten und der Reservisten&#8221;. Wer dachte, das bliebe nur auf die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=71Jux68F_AQ">USA</a> beschränkt, sieht sich nun eines besseren belehrt. Da mussten wir natürlich folgsam nachziehen. Die Unverfrorenheit kann einen schon entsetzen. Wenn selbst angeblich Irre wie Alex Jones (&#8221;they wanna impose martial law on us&#8221;) so schnell recht bekommen, kommt man schon ins Zweifeln. Die haben schon <a href="http://www.sourcewatch.org/index.php?title=Establishing_martial_law_in_the_United_States">die Gesetze</a> dafür, bei uns wird es dann wohl auch nicht mehr lange dauern. Versucht wurde es ja schon von Schäuble, Hanning und Konsorten.</p>
<p>Beängstigend.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Staatsterror der NATO</title>
		<link>http://denkreiz.de/126/der-staatsterror-der-nato/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 16:06:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>FB</dc:creator>
				<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Da der Artikel enorm lang ist, als Einleitung ein Inhaltsverzeichnis:</p>

Gründungsgeschichte
Interventionsarmee und amerikanische Marionette
Gladio und Stay-Behind
Kurze Geschichte des nato-amerikanischen Staatsterrors
Fazit und Ausblick

Gründungsgeschichte
<p>Die NATO (North Atlantic Treaty Organization) wurde 1949 gegründet. Von Anfang an dabei waren die USA, Kanada, Frankreich, Italien, Portugal, Großbritannien, Norwegen, Island, die Benelux-Länder und Dänemark. 1952 trat die Türkei bei, die eine direkte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da der Artikel enorm lang ist, als Einleitung ein Inhaltsverzeichnis:</p>
<ul>
<li>Gründungsgeschichte</li>
<li>Interventionsarmee und amerikanische Marionette</li>
<li>Gladio und Stay-Behind</li>
<li>Kurze Geschichte des nato-amerikanischen Staatsterrors</li>
<li>Fazit und Ausblick<span id="more-126"></span></li>
</ul>
<h3>Gründungsgeschichte</h3>
<p>Die NATO (North Atlantic Treaty Organization) wurde 1949 gegründet. Von Anfang an dabei waren die USA, Kanada, Frankreich, Italien, Portugal, Großbritannien, Norwegen, Island, die Benelux-Länder und Dänemark. 1952 trat die Türkei bei, die eine direkte Grenze mit der Sowjetunion teilte und kurz darauf zum Stützpunkt amerikanischer Atomraketen wurden. Eine Reaktion darauf war die Stationierung sowjetischer Raketen auf Kuba nach der dortigen Revolution 1959, was schließlich zur Kuba-Krise führte (und diese wiederum zum beidseitigen Raketen-Abzug).</p>
<p>Anfang Mai 1955 wurde die Bundeswehr gegründet, am 9. Mai folgte dann der damals sehr umstrittene NATO-Beitritt. &#8220;Nie wieder Krieg&#8221; hieß die Devise. Heute wissen wir, dass &#8220;nie&#8221; sehr relativ ist. Nur wenige Tage nach Deutschlands Beitritt gründeten die Sowjetstaaten als Protest den Warschauer Pakt. Damit war der Beginn des Kalten Kriegs offiziell besiegelt, nun standen sich zwei mächtige Bündnisse gegenüber. Nicht nur in der Kuba-Krise war die ständige Bedrohung fast in einen Vernichtungskrieg gemündet, auch später, v.a. in der <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29076/1.html">RYAN-Krise</a> 1983, stand es Spitz auf Knopf.</p>
<p>1982 trat dann Spanien bei, nachdem die Diktatur unter Franco geendet hatte. Und im Rahmen der Deutschen Einheit 1990 schließlich die ehemalige DDR. Aus historischer Sicht ein irrer Akt, da die DDR ja vorher ein zentrales Land des Warschauer Paktes war. Russland gab sich damals damit zufrieden, Gorbatschow verlangte aber das Versprechen, dass sich die NATO nicht nach Osten erweitert. Dieses Versprechen wurde gegeben, aber schon 1999 gebrochen, als Polen, Ungarn und Tschechien dem Bündnis beitraten. Ein diplomatischer Schlag ins Gesicht und ein eklatanter Affront gegen die Sicherheitsinteressen Russlands, das in der Folge unter Putin eine machtpolitisch stärkere Linie fuhr. 2004 kam es nochmals zu 7 Beitritten aus dem ehemaligen Sowjet-Gebiet, nämlich das Baltikum, Bulgarien, Rumänien, Kroatien und die Slowakei. Damit dehnte sich die NATO endgültig bis an die russische Grenze aus. Das russische Misstrauen kann also nicht verwundern. Beitrittsbemühungen der Ukraine und Georgiens werden vom Westen unterstützt &#8211; ein weiteres Ärgernis für Russland.</p>
<h3>Interventionsarmee und amerikanische Marionette</h3>
<p>Heute umfasst die NATO insgesamt 28 Staaten und ist an mehreren Kriegen und Besatzungen beteiligt. Das als Verteidigungsbündnis gegründete (bzw. verkaufte) Konstrukt hat seinen einstigen Zweck längst hinter sich gelassen. Deutlich wurde dies beim ersten exterritorialen Einsatz der NATO im Kosovo 1999. Der Krieg war nicht vom UNO-Sicherheitsrat abgesegnet und deswegen ohne Zweifel ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg. Damit einher ging massive Propaganda gegen Serbien, die auch vor dreisten Lügen nicht zurückschreckte. Der Einsatz wurde als &#8220;humanitäre Intervention&#8221; und Hilfe für die unterdrückten Albaner verkauft. Als Anlass nahm man ein <a href="http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/themen/NATO-Krieg/racak2.html">dubioses &#8220;Massaker&#8221; (Racak)</a> mit etwa 30 Toten, die die NATO als albanische Zivilisten identifizierte (was so <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,112775,00.html">nicht stimmte</a>). Nachforschungen ergaben allerdings, dass es sich wohl um radikale albanische UCK-Kämpfer handelte. Hierzu vielleicht andermal mehr.</p>
<p>Der Bündnisfall, der innerhalb eines Tages nach dem 11. September ausgerufen wurde, besage, dass mit dem Angriff auf die USA alle NATO-Mitgliedsländer auch angegriffen wären und damit das Bündnis zur Verteidigung aktiv werde. Dass innerhalb von 24 Stunden (!) schon von einem Angriff aus Afghanistan via Bin Ladens Teppichmesser-Armada ausgegangen wurde &#8211; nein, dass dies sogar die zentrale Begründung war &#8211; zeigt, dass es sich hier nicht um eine sinnvolle Aufklärung handelte, sondern um eine gelinde gesagt anrüchrige Aktion. Es wurde erst gar nicht versucht, die Schuld festzustellen. Als die Taliban-Regierung von den USA forderte, sie möge Beweise für die Täterschaft Bin Ladens erbringen, um einem Auslieferungsantrag nachzukommen, konnten die Amerikaner nichts vorlegen. Schon am 7. Oktober 2001 wurde dann Afghanistan angegriffen. Auch dazu ein andermal mehr.</p>
<p>Oft wird die NATO als Verteidigungsbündnis gleichberechtigter Partner beschrieben. Wenn man sie genauer betrachtet, könnte die Beschreibung nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein. Zwar ist der öffentlichkeitswirksame NATO-Generalsekretär immer ein Europäer, meist aus einem kleinen Land (Holland, Dänemark, &#8230;), die wahre Macht liegt allerdings nicht in seinen Händen. Er nimmt nur Repräsentanzfunktionen wahr. Die militärische Befehlsgewalt liegt beim SACEUR, dem Supreme Allied Commander in Europe. Derzeit füllt der US-General Stavridis dieses Amt aus, der sich vorher als Befehlshaber von SOUTHCOM (US-Truppen in Mittel- und Südamerika) als vehementer Befürworter der Folter in Guantanamo hervortat. Gleichzeitig ist Stavridis nun Befehlshaber von EUCOM, sprich der in Europa stationierten amerikanischen Truppen und vertritt somit die militärischen (politischen) Interessen der USA in Europa. Sein Vorgänger von 2003 bis 2006, James Jones, war im Afghanistankrieg und der Installation des Marionettenregimes von &#8220;Präsident&#8221; (eher <a href="http://balkanblog.org/2009/10/28/die-familie-karsai-als-motor-fur-den-drogen-schmuggel-und-als-cia-agent/">Drogenbaron</a>) Karzai führend beteiligt. Heute ist er Nationaler Sicherheitsberater der &#8220;friedliebenden&#8221; Regierung Obama. Allein an der Hierarchie und den Personen wird deutlich, dass die USA in der NATO nur ein Instrument ihrer Geostrategie sehen.</p>
<h3>Gladio und Stay-Behind</h3>
<p>Als der Warschauer Pakt 1990 seinem Ende entgegenging, raffte sich der damalige italienische Präsident Andreotti auf und gestand, dass die NATO jahrzehntelang Geheimarmeen in Europa unterhielt. Diese Armeen wären im Falle einer sowjetischen Invasion aktiv geworden und hätten dann den Widerstand gegen die Besatzung organisiert. Die Existenz dieser Geheimarmeen war so gut vertuscht worden, dass viele westlichen Regierungsmitglieder davon keine Kenntnis hatten, sondern nur die obersten militärischen Führer der NATO samt einem kleinen Organisationsstab.</p>
<p>Allerdings gab es in den westlichen Demokratien starke sozialdemokratische Bewegungen und eine nicht zu unterschätzende Anzahl von Kommunisten, gerade in Italien. Falls ihnen ein Umsturz und eine folgende Annäherung an Russland gelänge, könnte ein Domino-Effekt einsetzen, der die NATO bedrohen könnte. Es galt also diese Strömungen zu bekämpfen. Das legt den Verdacht nahe, dass diese Stay-Behind-Armeen zur Bekämpfung des Kommunismus im Westen aktiv waren. In welcher Form, wird noch ausführlicher beschrieben werden.</p>
<p>Nach Andreottis Bekenntnis schlug die Sache hohe Wellen. Der ehemalige italienische Geheimdienstchef, der wegen unaufgeklärter Terroranschläge im Gefängnis saß (auch dazu später mehr), erregte sich sehr und sagte, es wäre unfassbar, dass nun Andreotti damit rausrücke, wo er doch wegen seiner Verschwiegenheit in diesem Punkt ins Gefängnis gegangen sei. Hier deutet sich schon eine Terroraktivität der Stay-Behind-Strukturen an. Die NATO reagierte umgehend, indem sie die Existenz von Gladio leugnete. Am Tag darauf erklärte ein NATO-Sprecher, das am vorherigen Tag getroffene Statement sei falsch, weitere Auskunft werde es aber aus Gründen der militärischen Sicherheit nicht geben. Frankreich leugnete bis 24. Oktober 1990 die Existenz von Gladio in ihrem Staatsgebiet, bis Andreotti an diesem Tag belegte, dass der franz. Präsident Mitterand an einem Treffen des damit befassten Geheim-Komitees beteiligt war. Die EU verurteilte in offenen Worten die Einflussnahme der NATO auf europäische Staaten mit diesen Geheimarmeen und insinuierte, dass dieses Gladio-Netzwerk auch an Terroranschlägen beteiligt war, von denen einige anderen radikalen Gruppen in die Schuhe geschoben wurden. Im folgenden wurde massiv &#8211; und mit beträchtlichem Erfolg &#8211; versucht, die Sache unter den Teppich zu kehren.</p>
<p>Auch in den neutralen Ländern (Schweiz, Österreich, Schweden, Finnland..) fand man Geheimarmeen, die jedoch alle eine Verbindung zur NATO leugneten. Bei der Schweizer &#8220;P26&#8243; ist dieses Dementi allerdings nicht sonderlich ernst zu nehmen, da sie vom MI6 trainiert wurde (CIA und MI6 trainierten auch die anderen Stay-Behind-Kommandos). Für die anderen Geheimarmeen in neutralen Ländern darf man wahrscheinlich ähnliche Verstrickungen erwarten.</p>
<p>Aus juristischer Sicht ist eine solche Geheimarmee natürlich eine staatsrechtliche Katastrophe. Es kann nicht sein, dass eine Regierung und ein Parlament nicht über bewaffnete Truppen in ihrem Land Bescheid wissen. Die Staatsgewalt muss verfasst sein. Außerdem geht die Staatsgewalt vom Volke aus, ergo muss eine Armee immer vom Parlament legitimiert sein. Eine Geheimarmee widerspricht jedem demokratischen und rechtsstaatlichen Standard. Wenn in Europa tatsächlich Demokratie herrschen würde, wären die Stay-Behind-Armeen längst Anlass für Rücktritte, Gerichtsprozesse und Urteile geworden. Doch nichts dergleichen geschieht.</p>
<p>Im Jahr 2000 stellte die ermittelnde Untersuchungskommission in Italien fest, dass das Gladio-Netzwerk in Italien an einigen Terroranschlägen beteiligt war. Die Anschläge wurden dann den Roten Brigaden, einer linksextremen Terrorgruppe, in die Schuhe geschoben. Der Neofaschist Vinciguerra (passender Name^^) sagte nach dem Ende des Kalten Kriegs schließlich aus, er wäre in diesem Netzwerk aktiv gewesen und hätte Anschläge verübt. Er erklärte dies mit folgenden Worten:</p>
<blockquote><p>Man musste Zivilisten angreifen, die Menschen, Frauen, Kinder, unschuldige Menschen, unbekannte Menschen, die weit von jeglichem politischen Spiel entfernt waren. Der Grund war ganz einfach. Sie beabsichtigten, diese Menschen, die italinische Öffentlichkeit dazu zu bringen, sich an den Staat zu wenden, um höhere Sicherheit zu fordern. Dies ist die politische Logik, die hinter all diesen Massakern und Bombenattentaten steht, die ungesühnt bleiben, weil der Staat sich nicht selbst schuldig sprechen kann oder sich selbst für das, was geschehen ist, verantwortlich machen kann. (Quelle: Ganser &#8211; NATO-Geheimarmeen, S. 28)</p></blockquote>
<p>Der Zweck der Stay-Behind-Kommandos und ihrer Terrorakte bestand also darin, die Bürger zur Unterstützung eines Sicherheitsstaates zu treiben und ihre Angst vor den Kommunisten zu vergrößern, um sie auf diese Weise von sozialistischem Gedankengut fernzuhalten. Ein unfassbares Geständnis. Hier wurden also Neofaschisten mit Steuergeldern via NATO und Geheimdiensten unterstützt, um gegen die eigene Bevölkerung Terroranschläge zu verüben, und die Regierung hatte in den meisten Fällen keine Kenntnis davon. Die aktive Mithilfe der NATO-führenden USA fand über den CIA statt:</p>
<blockquote><p>Die CIA wollte entsprechend der Anweisungen ihrer Regierung einen italienischen Nationalismus aufbauen, der in der Lage war, alles aufzuhalten, was seiner Meinung nach zur Linken neigte, und zu diesem Zweck habe man möglicherweise den Rechtsterrorismus benutzt. (Giandelio Maletti, ehemaliger Chef der Gefahrenabwehr im italienischen Geheimdienst, im &#8220;Piazza Fontanta&#8221;-Prozess)</p></blockquote>
<p>Auf dem Piazza-Fontana fand 1969 ein verheerender Terroranschlag statt. Wie oben schon angeführt half die CIA tatkräftig beim Aufbau der Stay-Behind-Strukturen mit. Im Sinne der von Vinciguerra erklärten Strategie wurden dabei anscheinend Terroristen bei Anschlägen im eigenen Land unterstützt. Im Klartext heißt das, dass die Amerikaner mittels der CIA und den NATO-Strukturen Terrorismus in Europa beförderten und durch diese menschenverachtende Hinterlist versuchten, auf die politische Landschaft ihrer Verbündeten Einfluss zu nehmen.</p>
<p>In Frankreich wurde ruchbar, dass Stay-Behind-Netzwerke hinter den Attentatsversuchen auf Präsident de Gaulle steckten, der seinerzeit einen Friedensplan für Algerien erarbeitete. Dies erklärte Admiral Pierre Lacoste 1990. Lacoste war im übrigen 1985 in den Terroranschlag auf das Greenpeace-Schiff &#8220;Rainbow Warrior&#8221; verwickelt (es wurde gesprengt), das gegen die Atombombentests Frankreichs im Pazifik protestierte. Er musste später deswegen zurücktreten.</p>
<h3>Geschichte des nato-amerikanischen Staatsterrors</h3>
<p>In mittlerweile veröffentlichten Geheimdokumenten der US-Regierung finden sich Informationen, die auf Terroranschläge gegen Kuba verweisen. Nachdem 1959 Kuba durch die von Castro geführte Revolution unabhängig wurde, drehte die Regierung Kennedy am Rad, denn Kuba war seit der Eroberung 1898 eine ertragreiche amerikanische Kolonie gewesen. Die Pläne zur Rückeroberung, getauft &#8220;Operation Northwoods&#8221;, sahen u.a. folgende Möglichkeiten vor:</p>
<ul>
<li>Entwicklung einer &#8220;kommunistischen Terrorkampagne&#8221; in der Gegend von Miami, Florida oder sogar Washington.</li>
<li>Bombenanschläge, die eine Spur nach Kuba legen.</li>
</ul>
<p>In beiden Fällen hätte die Regierung die eigene Bevölkerung getötet, um ihre politische Agenda voranzutreiben. Doch Kennedy stoppte schließlich die schon ausgearbeitete Operation vor ihrer Durchführung. Er versetzte außerdem den dafür zuständigen Vorsitzenden der Joint Chief of Staff (oberstes Gremium des amerikanischen Heeres) nach Europa und ernannte ihn zum SACEUR. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.</p>
<p>Andere Beispiele für NATO-unterstützten (oder zumindest tolerierten) Terror sind der Anfang des Vietnamkriegs, der Anschlag gegen die USS Liberty, der Abschuss der iranischen Passagiermaschine durch die USS Vincennes, die Lieferung von biologischen und chemischen Kampfstoffen an Saddam Hussein, der damit gegen die Kurden und Iraner vorging, die Unterstützung der UCK und die Bombardierung von zivilen Zielen im Jugoslawienkrieg, die Lieferung von Waffen an Israel, die damit zuerst Palästinenser exekutierten und dann in den 80ern den Libanon bombardierten, vor einiger Zeit wieder mal und nun vor kurzem den Gaza-Streifen. Vor dem Georgienkrieg im letzten Jahr halfen NATO-Staaten bei der Ausbildung und Ausrüstung des Militärs. Das nur als ganz grober Überblick, den ich zu gegebener Zeit vertiefen werde.</p>
<p>Es gibt Beispiele in Hülle und Fülle außerhalb der geographischen Grenzen der NATO. Innerhalb der Grenzen Terror zu inszenieren ist aber eine neue Qualität. Die Menschenrechte und Humanität waren seit jeher eine willkommene Entschuldigung und Ausrede des Westens, um Krieg und Gewalt gegen missliebige Völker einzusetzen. Dass nun aber im Namen der inneren Sicherheit genau diese innere Sicherheit durch Bombenanschläge verletzt wurde, ist an Paradoxie nicht zu überbieten (und passt in diesem Sinne gut zum amerikanischen Selbstverständnis und dem Neoliberalismus).</p>
<h3>Fazit und Ausblick</h3>
<p>Heute hören wir in allen Fernsehkanälen und Zeitungen, die NATO hätte sich nun der Terrorismusbekämpfung gewidmet. Mit dem dargelegten Hintergrundwissen kann man über diese Behauptung nur müde lächeln und muss sich angesichts der Vergangenheit der NATO die Haare raufen. Früher waren von der NATO unterhaltene und geförderte Strukturen für Terror in Europa zuständig, sehr wahrscheinlich für den <a href="http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/402451/">Bombenanschlag von Bologna</a> und Piazza Fontana, möglicherweise auch für Anschläge in Frankreich und den Oktoberfestanschlag und einige kleinere Anschläge. Prozesse, Ermittlungsanträge, Strafanzeigen und Parlamentsanfragen werden zwar weiterhin torpediert, doch nach und nach sickern Details durch. Daniele Ganser hat hier einen bedeutenden Beitrag zur Aufklärung geliefert. Die von ihm losgetretene Recherche wird sicher in den nächsten Jahren noch weitere brisante Fakten hervorbringen.</p>
<p>Wie geht es weiter mit der NATO? Jaap de Hoop-Scheffer sagte vor kurzem, &#8220;die NATO muss sich den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts stellen, Energiesicherheit etwa&#8221;. Hier spricht er einen zentralen Punkt des Selbstverständnisses an. Es wird nicht mehr der wohlmeinende Vorhang eines Verteidigungsbündnisses zur Verschleierung verwendet. An seine Stelle treten nun Andeutungen, die eine verheerende Zukunft fürchten lassen, in der die NATO sich in Verteilungskämpfe um Rohstoffe und Ressourcen stürzt. Dabei ist die Hegemonie der USA zu bedenken, die die NATO dabei als Instrument ihrer Interessenspolitik missbrauchen könnte (und wohl auch wird). Einen Vorgeschmack darauf haben wir im Irak und in Afghanistan erlebt.</p>
<p>Meines Erachtens ist es grade für Deutschland, das sich nach dem 2. Weltkrieg zurecht dem Frieden verschrieben hat, höchste Zeit sich aus der aggressiven Speerspitze der NATO zurückzuziehen. Ein Anlass dafür wären genauere Nachforschungen zu den terroristischen Stay-Behind-Armeen, die mit Sicherheit auch in Deutschland zu spektakulären Ergebnissen führen würden. Ein Rückzug auf bewaffnete Neutralität, wie dies Österreich, Schweiz oder Schweden tun, wäre in meinen Augen mehr als angebracht. Seit 10 Jahren befleckt sich Deutschland mit dem Blut fremder Völker, die weder uns noch unsere Verbündeten angegriffen haben. Die Intervention aus Humanität befördert nur Korruption, Hass und Leid, wie aus zahllosen solcher Fälle bekannt ist.</p>
<p>Das passendste Zitat zum Thema, mit dem ich auch schließen möchte, ist wohl dieses:</p>
<blockquote><p>Bombing for peace is like fucking for virginity.</p></blockquote>
<p>Quellen:</p>
<ul>
<li>Diverse Beiträge von Alles Schall und Rauch, Radio Utopie und Telepolis</li>
<li>Daniele Ganser &#8211; NATO Geheimarmeen in Europa</li>
<li>Daniele Ganser &#8211; <a href="http://edvan.fadeout.ch/ref/?customerId=30&amp;channelId=43&amp;broadcastId=252&amp;wide=">Vortrag an der Universität Basel</a></li>
<li>Noam Chomsky &#8211; Profit Over People / War Against People</li>
</ul>
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		<title>Fundstücke</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Oct 2009 00:40:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p>Noch-Verteidigungsminister Jung besetzt Richteramt nach Gutdünken. Beim Gericht handelt es sich um den Wehrdienstsenat in Leipzig, der sich mit Bundeswehr-Angelegenheiten befasst. Jung passte der ursprünglich bestimmte Kandidat nicht, schmiss ihn kurzerhand aus dem Rennen und setzte dem Gericht seinen eigenen Kandidaten vor. Anscheinend will er nicht nur von Krieg nichts wissen und sabbelt von &#8220;Stabilisierungseinsatz&#8221;, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch-Verteidigungsminister <a href="http://www.fr-online.de/_em_cms/_globals/print.php?em_ssc=MSwwLDEsMCwxLDAsMSww&amp;em_cnt=1991870&amp;em_loc=1775&amp;em_ref=/in_und_ausland/politik/meinung/&amp;em_ivw=fr_meinung">Jung besetzt Richteramt nach Gutdünken</a>. Beim Gericht handelt es sich um den Wehrdienstsenat in Leipzig, der sich mit Bundeswehr-Angelegenheiten befasst. Jung passte der ursprünglich bestimmte Kandidat nicht, schmiss ihn kurzerhand aus dem Rennen und setzte dem Gericht seinen eigenen Kandidaten vor. Anscheinend will er nicht nur von Krieg nichts wissen und sabbelt von &#8220;Stabilisierungseinsatz&#8221;, sondern hat von Gewaltenteilung auch noch nie was gehört. Ein lupenreiner Demokrat, würde ich sagen.</p>
<p><a href="http://www.daten-speicherung.de/index.php/bundesinnenministerium-plant-hochgeruesteten-sicherheitstaat/">Schäubles Wunschliste</a> kann man nun nachlesen. Da wären der Stasi die Hosen feucht geworden. Um nur mal ein paar &#8220;Goodies&#8221; zu nennen:</p>
<ul>
<li>Anbringen von Kameras in der Wohnung von Verdächtigen &#8211; Der passende Große Spähangriff zum Großen Lauschangriff.</li>
<li>DNA-Probe von allen erkennungsdienstlich behandelten &#8211; das wäre auch bei Verkehrskontrollen.</li>
<li>Betreten jeder Wohnung ohne Kenntnis des Inhabers, um Bundestrojaner zu installieren.</li>
<li>Bundeswehr im Inneren</li>
</ul>
<p>Es gibt da noch viel mehr zu entdecken&#8230; am besten nüchtern draufklicken, sonst kommt&#8217;s einem hoch.</p>
<p>Was sich politisch auf dem europäischen Arbeitsmarkt so tut, könnt ihr <a href="http://www.blaetter.de/artikel.php?pr=3191">hier</a> nachlesen. Um nur mal das Herkunftslandprinzip herauszuheben: In jedem Land in Europa existieren (seit 2006) 27 Rechtsordnungen. Das liegt daran, dass jeder, egal wo er in Europa arbeitet, dies nach den Gesetzen seines Heimatlandes tun kann. Bis Ende 2009 muss jedes Land die Bolkestein- bzw. Dienstleistungsrichtlinie in nationale Gesetzgebung umsetzen. Dort drin befindet sich genau jener Passus (der sich übrigens auch im Vertrag von Lissabon verklausuliert findet). Als um 2005 herum die Arbeitnehmer Wind von der Sache bekamen, gab es riesige Proteste, die dann einerseits zur Verbesserung der Richtlinie führten (allerdings nicht das Herkunftslandprinzip wirklich kürzten), andererseits auch die Verfassungsreferenden in Frankreich und den Niederlanden negativ ausgehen ließen. Für Leute, die sich für die die kommunikationspolitischen Hintergründe interessieren, habe ich mal meine <a href="http://denkreiz.de/wp-content/uploads/Seminararbeit_EU_Transparenz_Kommunikation.pdf">Seminararbeit</a> hochgeladen. Wer sich eher für die rechtliche Seite interessiert, möge sich die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=qWZbEKjcd1M">Rede von Herrn Schachtschneider</a> anhören.</p>
<p>Dass die Nutzung von Medikamenten Erreger nach einiger Zeit immun machen, ist jedem bekannt. Bei <a href="http://www.wired.com/wiredscience/2009/09/drug-resistant-influenza/">Tamiflu</a> wird die Immunisierung allerdings noch gehörig beschleunigt: Da es nicht abbaubar ist, gelangt es über&#8217;s Abwasser in die Flüsse, wo sich dann wiederum Erreger immunisieren können. Vögel und andere Tiere trinken dann dieses Wasser und übertragen H1N1 dann auf den Menschen. Klingt nach vielen Ecken, ist laut den Wissenschaftlern aber gar nicht so unwahrscheinlich, v.a. wenn Tamiflu bald flächendeckend eingesetzt wird.</p>
<p>Noch was zum <a href="http://www.woz.ch/dossier/Kapitalismus/18312.html">Hochsteuerland bzw. Steuerparadies Deutschland</a>. Wer lohnabhängig ist, hat hierzulande verschissen. Der Rest lässt es sich auf Kosten des Pöbels gutgehen. Der Artikel beschreibt auch die Verelendung, die mit der Agenda 2010 angestoßen wurde. Jetzt mit Schwarz-Gelb und der Finanzkrise könnte der Todesstoß für die sozialen Sicherungssysteme kommen. Die Wahlkampfspenden und Forderungskataloge der Arbeitgeber deuten schon darauf hin. Würde Schwarz-Gelb zwar möglicherweise 2013 die Regierung kosten, aber was tut man nicht alles für gute Freunde.</p>
<p>Das <a href="http://terrorexperte.blogspot.com/2009/09/aus-den-fehlern-gelernt-fbi-prapariert.html">FBI hatte die Attentäter des WTC Bombing 1993 unterwandert</a> &#8211; und tat trotz der Informationen über konkrete Pläne nichts, um sie zu verhindern. Ausrede mal wieder: Inkompetenz. Na, das kennen wir ja schon von 9/11.</p>
<p>Diesmal recht gut belegt: <a href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/panorama/1920852_Skandaloese-Hinrichtung-Fatale-Fehler-der-Sachverstaendigen.html">Todesstrafe</a> trifft manchmal die falschen. Ob die Richter da jemals belangt werden?</p>
<p>Ein kleiner Ausschnitt der Außenpolitik, die wir von der FDP erwarten dürfen: Die FDP-nahe <a href="http://www.tagesspiegel.de/politik/international/Honduras-FDP;art123,2872372?_FRAME=33&amp;_FORMAT=PRINT">Friedrich-Naumann-Stiftung findet den Putsch in Honduras gut</a>. Menschenrechte sind ihr dagegen wohl <a href="http://www.radio-utopie.de/2009/08/22/verletzungen-der-menschenrechte-in-honduras-offiziell/#more-5271">nicht so wichtig</a>. Ist natürlich schon kriminell, wenn ein Präsident sein Volk befragt. Dann schon lieber die europäische Methode: Selbst bei Verfassungsänderung nicht fragen oder so lange fragen, bis das Volk endlich &#8220;Ja&#8221; sagt.</p>
<p>So geht die Pharmamafia vor: <a href="http://www.gesundheitlicheaufklaerung.de/pharmakonzern-pfizer-zahlt-75-millionen-entschaedigung">Pfizer hat Menschen als Versuchskaninchen zum Testen von Medikamenten benutzt</a>. Dabei starben 11 von 200 Kindern. Den Eltern wurde dann gesagt, es wäre an anderen Dingen gelegen. Vor kurzem kam es dann raus &#8211; jetzt müssen sie 75 Millionen Dollar Entschädigung zahlen. Merkt euch das schon mal für die Schweinegrippe. In den USA haben sie schon die Konsequenzen gezogen: Jegliche Nebenwirkungen von Schweinegrippe-Impfungen sind in den USA straffrei. Da fühlt man sich gleich richtig sicher.</p>
<p><a href="http://www.bernerzeitung.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Zig-Milliarden-Staatshilfe-landeten-im-Portemonnaie-der-Banker/story/29578563">Ein Fünftel der US-Bankenhilfen landete in den Taschen der Manager</a>. Man weiß gar nicht, was einen mehr ärgern soll &#8211; die schamlose Selbstbedienungsmentalität oder das phlegmatische Schweigen der Steuerzahler. Gegen den wuchernden und mittlerweile parasitären Finanzmarktsektor wird nichts getan, insofern dürfen sich die Bankster bestätigt fühlen. <a href="http://www.sueddeutsche.de/finanzen/79/482534/text/">Prantl hat das vor 2 Monaten schon begriffen</a>. Mal schaun, ob es der deutsche Michel vor der nächsten Krise checkt.</p>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 12:03:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p>Die Bundestagswahl 2017 wirft auch schon ihre Schatten voraus &#8211; ein köstlicher satirischer Ausblick von Pantoffelpunk.</p>
<p>Ein Mailänder Richter greift gegen die Menschenräuber der CIA durch. Allerdings wird es symbolisch bleiben, denn die USA liefern natürlich niemanden aus.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundestagswahl 2017 wirft auch schon ihre Schatten voraus &#8211; ein köstlicher <a href="http://blog.pantoffelpunk.de/zermatschtes/bundestagswahl-2017-ein-ausblick">satirischer Ausblick von Pantoffelpunk</a>.</p>
<p>Ein Mailänder Richter greift gegen die <a href="http://de.euronews.net/2009/10/01/hohe-haftstrafen-fur-cia-agenten-gefordert/">Menschenräuber der CIA</a> durch. Allerdings wird es symbolisch bleiben, denn die USA liefern natürlich niemanden aus.</p>
<p>Auch in Sachen Guantanamo tut sich was &#8211; nämlich nichts. <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,651485,00.html">Die Schließung verzögert sich</a>, angeblich weil kein Land die Gefangenen aufnehmen will. Anscheinend fehlt den Amerikanern das Sprichwort, dass derjenige die Suppe auslöffelt, der sie sich einbrockt. An sich sollte dieser Staat eh für seine <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/730/485159/text/">Foltermethoden</a> (ganz zu schweigen von der Kriegspolitik etc.) international geächtet werden. Gefangene dürfen natürlich auch weiterhin ohne Prozess für unbestimmte Zeit festgehalten werden, das hat Obama <a href="http://blog.buzzflash.com/contributors/1978">Mitte Mai</a> klargemacht. Außerdem hat er vor kurzem die <a href="http://www.minot.af.mil/news/story.asp?id=123166325">Atombomber-Staffel reaktiviert</a>. So viel zur atomwaffenfreien Welt. Das ist der <em>Change We Can Believe In</em>&#8230;</p>
<p>Ach ja, neben <a href="http://bazonline.ch/ausland/europa/Italien-schickt-mehr-Soldaten-in-die-Staedte/story/19888176">Italien</a> schickt nun auch die <a href="http://infokrieg.tv/2009_09_30_kriegsrecht_usa.html">USA</a> ihr Militär auf die eigenen Straßen. Faschismus, anyone? Schon mal eine beklemmende Einstimmung auf den von Schäuble gewünschten Staatsterror.</p>
<p>Auch die Piraten werden so langsam aufs Korn genommen. Einige haben wohl Angst um ihre Pfründe. In der &#8220;Welt&#8221; <a href="http://www.welt.de/politik/bundestagswahl/article4662354/Liebe-andere-Parteien-lernt-nicht-von-den-Piraten.html">gleich</a> <a href="http://www.welt.de/politik/bundestagswahl/article4556843/Piratenpartei-fuer-Nerds-aber-nicht-fuer-die-Massen.html">3</a> <a href="http://www.welt.de/politik/bundestagswahl/article4647418/Piraten-feiern-ersten-und-vielleicht-letzten-Erfolg.html">Artikel</a>, die ziemlich nach Ausgrenzung und Ignoranz riechen. Dagegen will die CDU <a href="http://www.netzeitung.de/politik/deutschland/1479899.html">von der PP lernen</a>.</p>
<p>Thilo Sarrazin, einst Finanzsenator in Berlin, heute bei der Bundesbank tätig, lässt <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Thilo-Sarrazin;art270,2912564">eine neue Fuhre Volksverhetzung </a>vom Stapel: Diesmal geht es um &#8220;türkische Wärmestuben&#8221; und eine Gesellschaft, die &#8220;Kopftuchmädchen produziert&#8221;. Außerdem verlangt er &#8220;keine Transferleistungen für Einwanderer&#8221;. Die vielen Geburten in der Unterschicht seien außerdem daran schuld, dass die Schulleistungen kontinuierlich sinken. Früher fiel er schon durch Essenspläne für Arbeitslose auf und erlangte zweifelhafte Berühmtheit mit dem Ausspruch, dass jeder Arbeitslose Heizkosten sparen könne, wenn er im Winter bei 15° in der Wohnung einfach einen Pulli anzieht. Man fragt sich echt, wie lange sich so ein ausländerfeindlicher Hetzer gegen Minderheiten noch in der Politik halten kann. Andere sind schon weit früher rausgeflogen. Was muss er noch fordern? Standrechtliche Erschießungen? Öffentliche Verbrennungen? &#8220;Ausländer raus&#8221;? Einfach unfassbar.</p>
<p>Der <a href="http://www.tagesschau.de/ausland/afghanistan772.html">Hass der Afghanen auf den Westen </a>dürfte nach dem Bombardement der zwei Tanklastzüge mit <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,647258,00.html">wohl 125 Toten </a>nicht abgenommen haben. Mit der Akzeptanz der gefälschten Wahl hat sich der Westen außerdem endgültig lächerlich gemacht. Kein einziges Ziel in Afghanistan wurde erreicht, NICHTS von alledem, wofür dieser Krieg angeblich stattfindet. Stattdessen blasen wir weiter fröhlich Zivilisten in die Luft &#8211; obwohl Afghanistan weder uns noch einen Verbündeten angegriffen hat. Kein Wunder, dass die Taliban solchen Zulauf haben und mittlerweile große Teile des Landes unter Kontrolle haben. Selbst der von Deutschland besetzte <a href="http://www.washingtontimes.com/news/2009/sep/06/taliban-attacks-in-north-spike/">Norden wird mehr und mehr zur Kriegszone</a>.</p>
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		<title>Fundstücke</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Sep 2009 23:30:18 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[<p>Die Anzahl der Telefonüberwachungen steigt weiter. Allein in Bayern waren es letztes Jahr über 1000. In ganz Deutschland wurden 16 463 Überwachungsmaßnahmen angeordnet. Wohlgemerkt: Das ist nur die Spitze des Eisbergs &#8211; geheimdienstliche Maßnahmen und präventive Abhöraktionen und Lauschangriffe sind nicht in der Statistik enthalten!</p>
<p>Während die Bürger ausspioniert werden, versucht die Regierung alles, um die Empfänger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/707381">Die Anzahl der Telefonüberwachungen steigt weiter</a>. Allein in Bayern waren es letztes Jahr über 1000. In ganz Deutschland wurden 16 463 Überwachungsmaßnahmen angeordnet. Wohlgemerkt: Das ist nur die Spitze des Eisbergs &#8211; geheimdienstliche Maßnahmen und präventive Abhöraktionen und Lauschangriffe sind nicht in der Statistik enthalten!</p>
<p>Während die Bürger ausspioniert werden, versucht die Regierung alles, um die Empfänger von Subventionen geheimzuhalten. Welche Banken von der Rettung der HRE profitieren, sollte geheim bleiben, aber <a href="http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Finanzen-Hypo-Real-Estate-Finanzkrise-Bankenkrise%3Bart130,2898376">dank dem Tagesspiegel wissen wir jetzt mehr</a>.</p>
<p>Verfassungsvernichter <a href="http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/bundestag-bald-ohne-geheimdienst-kontrolle;2457684">Schäuble, das Sturmgeschütz des Polizeistaats, will die Kontrolle der Geheimdienste abschaffen</a> und das Parlamentarische Kontrollgremium durch einen Experten ersetzen. Abgesehen vom Gehalt des Vorschlags, der schäuble-typisch über Dünnpfiff nicht hinausreicht, haben die vergangenen Jahre die Segnungen von sogenannten &#8220;Experten&#8221; hinreichend bewiesen.</p>
<p>Aufgrund solchen Regierungsversagens (und nicht nur deswegen) ist es kein Wunder, dass die Piratenpartei so einen Zulauf hat. <a href="http://www.welt.de/politik/bundestagswahl/article4584404/Wie-die-Piraten-die-Republik-veraendern-wollen.html">Mittlerweile berichtet sogar die WELT</a> in einem recht ausgewogenen Artikel über die Piraten. Ich rätsle noch, wie das bei Springer passieren konnte =)</p>
<p><a href="http://www.focus.de/politik/ausland/un-generaldebatte-obama-gibt-fuehrungsanspruch-der-usa-auf_aid_438449.html">Messias Obama predigt vor dem UN-Plenum</a>:</p>
<blockquote><p>„Diejenigen, die früher Amerika für Alleingänge gerügt haben, können nun nicht einfach nur herumstehen und darauf warten, dass Amerika die Probleme der Welt alleine löst“</p></blockquote>
<p>Da irrt sich der Herr gewaltig, denn genau das können die Kritiker tun. Wenn Amerika im Alleingang wie die Axt im Walde wütet, wieso sollten dann die anderen auf einmal helfen müssen? Noch dazu löst Amerika die Probleme der Welt nicht (weder alleine noch mit irgendwem sonst), sondern ist selbst Teil des Problems, solange Korporatismus und Interventionismus die Politik der USA diktieren. Der Artikel behauptet ja, Amerika würde seinen Führungsanspruch aufgeben, aber da schneiden sich die Autoren gewaltig. Es wäre jedenfalls klug, wenn die anderen Nationen nicht nur &#8220;herumstehen&#8221;, sondern selbstbestimmt und in gegenseitiger Achtung die Sache in die Hand nehmen.</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/2007/01/Argument">Ein</a> <a href="http://www.zeit.de/2004/52/ALG_II">paar</a> <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31162/1.html">Artikel</a> zu den <a href="http://www.bpb.de/veranstaltungen/VVTUUC,0,0,FloridaRolf_und_Bohlens_Lebensbeichte:_zum_AgendaSetting_der_Bild.html">Manipulationen</a> und Zumutungen der Hartz-Reformen und dem <a href="http://publik.verdi.de/++skin++print/2009/ausgabe_08_09/gesellschaft/report/seite-12/A0">Missbrauch der Leiharbeit</a>. Kommt sicher noch einiges mehr und auch dickeres in der Richtung. Nur schon mal zur Quellensicherung.</p>
<p>Ganz lustiger <a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/30837">Artikel bei der SZ</a> über einen &#8220;Schnösel&#8221; aus gutbürgerlichem Hause in der Linkspartei im Rahmen eines journalistischen Selbstversuchs. Andere wie <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31178/1.html">TP</a> kritisieren die fehlende Substanz vehement, ich hingegen finde trotz (oder wegen?) meiner Sympathien die leichte Selbstironie und die Spitzen gegen Parteipolitik eigentlich ganz interessant und treffend. Da der Autor mit den Zielen und Inhalten der Linkspartei wenig gemein hat und auch keine Anstalten macht sich damit näher auseinanderzusetzen, ist argumentativ kein großer Wurf zu erwarten. Beispiel:</p>
<blockquote><p><span>&#8220;Der Gedanke, dass ein Staat für mich sorgen muss, ist mir fremd. Das liegt auch daran, dass noch nie einer für mich sorgen musste.&#8221;</span></p>
<p><span>&#8220;Ich weiß noch, wie ich erschrocken bin, als ich zum ersten Mal einen Schulfreund besuchte, der mit seinen Eltern in einer 75-Quadratmeter-Mietwohnung lebte.&#8221;</span></p></blockquote>
<p><span>Trotzdem fand ich die Lektüre kurzweilig, weil sie den unbedarften Einblick eines &#8220;Spießers&#8221; in eine Partei amüsant skizziert.</span></p>
<p><span>Eine <a href="http://www.blaetter.de/artikel.php?pr=3153">vernichtende Kritik der Sozialpolitik</a> in der Großen Koalition. Der Artikel zählt minutiös und sachlich die Versäumnisse und Verfehlungen der vergangenen vier Jahre auf. Respekt an Butterwegge für den guten Artikel.</span></p>
<p><span>Die Junge Welt berichtet über den &#8220;Vater des Wirtschaftswunders&#8221; <a href="http://www.jungewelt.de/2009/09-19/023.php">Ludwig Erhardt</a>. Da kommen ein paar interessante Details zutage, zum einen seine Mitwirkung und Verflechtung im NS-Staat und seine nicht annähernd sozialen Vorstellungen. Ein Glück, dass noch andere am geistigen und gesetzlichen Fundament unserer Wirtschaft mitwirkten.</span></p>
<p><span>Die ZEIT geriert sich mal wieder als Hofpostille der Regierung und versucht sich an einer <a href="http://www.zeit.de/2009/39/Rueckblick">Reinwaschung der Großen Koalition</a>. Der Artikel ist so dermaßen schlecht und propagandistisch, dass man nur noch lachen kann. Die Zeitung hat ein echtes Qualitätsproblem. Obwohl der Artikel mit seinen schlechten Lügen, Manipulationen und Verdrehungen für sich selbst spricht, wäre es mir eine Freude, ihn Stück für Stück auseinanderzunehmen. Mal sehen, ob ich in den nächsten Tagen noch dazu komme.<br />
</span></p>
<p><span><a href="http://www.haaretz.com/hasen/spages/1115240.html">Israel wird wohl von der UN vor dem Kriegsverbrechertribunal in Den Haag verklagt</a> werden. Die Verbrechen im Gaza-Krieg (Weißer Phosphor, Flechettes, menschliche Schutzschilde, Bombardements von Krankenhäusern und Zivilisten, Erschießung von Flüchtlingen, &#8230;) könnten so endlich mal in den medialen Fokus rücken und mit ihnen auch das Schicksal der Palästinenser insgesamt. Israel muss gestoppt werden und eine sanktionsfreie Zweistaatenlösung muss endlich her, und zwar schnell. Mit den Faschisten an der Regierung wird das aber auf absehbare Zeit unmöglich.</span></p>
<p><span>Und zu guter letzt noch ein länglicher <a href="http://sklaven-ohne-ketten.blogspot.com/2009/03/1-5-staatsdiener-und-terrorismus-den.html">Artikel</a> über einige Verschwörungstheorien zu False-Flag-Attentaten und fingierten Selbstmorden. Recht interessant so als Überblick und glücklicherweise mit Quellen unterfüttert.<br />
</span></p>
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