Ex-US-Vizepräsident Cheney hat nach Quellen aus dem Jahr 2001 und 2002 erwogen, Militäreinheiten in Vororte von Buffalo einmarschieren zu lassen. Grund waren die “Lackawanna Six”, eine angebliche Terrorgruppe, die sich dort aufhielt. Wie bei anderen verfassungswidrigen Plänen der Bush-Regierung stellten auch diesmal John Yoo, Robert Delahunty, David Addington und Alberto Gonzales die rechtliche Absicherung bereit und behaupteten in einem Memorandum, der Posse Comitatus Act (kein Militäreinsatz im Inneren) und der 4. Verfassungszusatz (Unverletzlichkeit der Wohnung) hätten hier keine Gültigkeit. Es wird echt Zeit, dass diese kriminellen Irren hinter Gitter wandern.
Wer Alex Jones kennt, wird sich verwundert die Augen reiben, denn der verkündete schon damals, die Regierung hätte vor, “Martial Law” (also Kriegsrecht) in den USA einzuführen. Die meisten halten ihn für einen Spinner und einen Verschwörungstheoretiker und da ist auch meines Erachtens was dran. Es ist aber schon beängstigend, wenn die schlimmsten Befürchtungen auch noch wahr werden.
Zum Glück gab es gegen die Pläne von Cheney und Konsorten erbitterten Widerstand im Weißen Haus (u.a. Condoleeza Rice und Michael Chertoff). Bush ließ deswegen von den Plänen ab und sandte das FBI, um die Terrorgruppe auszuheben.
Quelle: New York Times

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