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Erneut Wettermanipulation – Peking versinkt im Schnee

Nachdem ich letztens schon über Moskaus Bürgermeister und seine Pläne zur Wettermanipulation berichtet hatte, kommen heute die Neuigkeiten aus China, das ja schon bei Olympia durch unkonventionelle Methoden beeindruckte. Damals ließen die Chinesen die Dunstglocke über Peking abregnen, um für die Olympischen Spiele schönes Wetter zu haben. In diesem Herbst kam es nun zu einer Dürreperiode in der Gegend um Peking, derer die Chinesen irgendwann überdrüssig wurden. So entschied sich das Wetteramt (was die alles haben…) dafür, die Wolken abregnen zu lassen. Dummerweise kam eine Kaltfront hinzu und nun sitzt man unverhofft im Schnee und friert.  Vom Regen in die Traufe, kann man da nur sagen.

Am Spiegel-Artikel, dem ich die Info entnommen habe, merkt man übrigens recht deutlich die Redaktionslinie. So wird aus viel Schneefall ein “Schneesturm” und aus Silberjodid-Raketen “Tonnen von Chemikalien”. Nichts gegen die Erwähnung des Risikos und der fehlenden Langzeitstudien – nur dass bei China, Iran & Co. ganz genau geschaut wird, während man bei westlichen Spirenzchen gern beide Augen zudrückt (um nicht zu sagen, absichtlich blind ist), gibt dem ganzen schon ein G’schmäckle.

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