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9/11, der 11. September, seit Jahren vorgeschobener Grund aller Kriege und Bürgerrechtsbeschneidungen, Ausrede für eigene Kriegsverbrechen und Sockenpuppe des Staatsterrorismus im islamistischen Gewand, erfährt nach 8 Jahren endlich journalistisch adäquate Behandlung. Focus Money hat einen Artikel von Oliver Janich veröffentlicht, der auf 5 Seiten ausführt, wo die offizielle Theorie hakt, wo sie erst gar keine Erklärungen liefert und wo schlichtweg gelogen wird.
Es gibt einiges am Artikel zu kritisieren. Er verheddert sich etwas im Ungefähren und versteift sich in punkto Zusammenbruch von WTC 1 und 2 und dem Loch im Pentagon auf widerlegte Theorie. MAI nennt das zurecht “Popanz-Hauen”. Außerdem werden im Artikel die wichtigsten und triftigsten Indizien überhaupt nicht genannt, darunter etwa der fehlende Beweis für die Anwesenheit der Attentäter in den Flugzeugen, die fehlende Identifikation der Attentäter-Leichen, die geschlossenen Cockpit-Türen, die Verstrickung der Geheimdienste, das Insider-Trading und die konsequente Beweisvernichtung. Janich entschuldigt das mit begrenztem Platz. Obwohl er sichtlich bemüht ist, möglichst viel unterzubringen, hätte er zugunsten dieser eindrücklichen Fakten ruhig auf ein paar gewollt zweifelnde, aber relativ substanzlose Bemerkungen verzichten können.
Trotzdem ist der Artikel ein Anfang. Die Courage und der Durchsetzungswille des Autors sind zu honorieren. Davon könnten sich andere mehr als nur eine Scheibe abschneiden. Denn: Dass erst acht Jahre vergehen müssen, bis ein Mainstream-Printmedium die offizielle Theorie anzweifelt, sagt alles über den Zustand des Journalismus in diesem Land.
Liebe LeserInnen,
Leider muss ich euch weiter vertrösten. Da ich derzeit sehr aktiv am Bildungsstreik mitwirke, finde ich derzeit keine freie Stunde, um hier fundierte Artikel zu schreiben. Ich verspreche aber hoch und heilig, dass ich in voller Länge über die Erfahrungen berichten werde, sobald die heiße Phase vorbei ist, in der wir uns gerade befinden.
Ich würde mich freuen, wenn ihr euch auch an den Bildungsprotesten beteiligt, mal in den besetzten Sälen vorbeischaut und zusammen mit allen für eine bessere Bildung kämpft.
Während man im Westen radikale Imame für Fatwas und Hasspredigten geißelt, ist über jüdische Hassprediger nichts zu hören. Erschreckenderweise handelt es sich dieses Mal um den obersten Rabbi des israelischen Militärs. So sagte er:
In times of war, whoever doesn’t fight with all his heart and soul is damned, if he keeps his sword from bloodshed, if he shows mercy toward his enemy when no mercy should be shown
und
Cursed be he that doeth the work of the Lord with a slack hand, and cursed be he that keepeth back his sword from blood
womit er Jeremia 48:10 aus der ach so friedfertigen und liebevollen Bibel zitiert. Er lobte und verteidigte die kriegsverbrecherische Invasion in den Gaza-Streifen als gute Performance.
Es scheint grade einen Radikalitätswettbewerb in Israel zu geben. Lieberman und Netanjahu sind ja für ihren Rassismus bekannt, der Innenminister Yishai scheint aber die Nase vorn zu haben. Anscheinend hat er eine Para-Polizeitruppe geschaffen, die Ausländer innerhalb der Grenzen ausfindig macht und deportiert. Außerdem will er 1.500 Kinder von arabischen Arbeitern ausweisen, die in Israel aufgezogen wurden und hebräisch sprechen. Ausländische Frauen, die mit Israelis verheiratet sind, sollen ausgewiesen werden. Der Umweg, in Zypern zu heiraten, verfällt damit. Der Innenminister bezeichnete Ausländer auch als “Infektion”, Tel Aviv solle nicht “Afrika” werden und Homosexuelle nennt er schon mal “Kranke”. Im Gazakrieg wollte er Gaza “ausradieren”. Anscheinend sind dem Herrn ältere Versuche, Rassenreinheit herzustellen, nicht mehr so präsent.
Die FAZ, selbst kein Kind von Traurigkeit, wirft dem Spiegel Hofberichterstattung vor. Schön, dass sich das langsam auch im Mainstream rumspricht, wie weit der Spiegel abgesunken ist. Die jüngsten, völlig substanzlosen Spekulationen des Spiegels über Lafontaines Privatleben haben Ulrich Maurer veranlasst, eine Fusion von Spiegel und den ähnlich substanzlosen Springer-Medien vorzuschlagen. Außerdem bedauert er die Bäume, die für den Mist ihr Leben lassen mussten. Der Stern nennt es zurecht einen Skandal, wie haltlos mit der Linkspartei und Lafontaine im besonderen umgesprungen wird. Man kann nur hoffen, dass der Spiegel bald das Ruder rumreißt – oder in der Bedeutungslosigkeit versinkt. Das Sturmgeschütz der Demokratie ist er schon lange nicht mehr – eher das Sturmgeschütz auf die Demokratie.
Mal wieder offensichtliche Zensur in Deutschland, diesmal pikanterweise vom Kulturstaatsminister Bernd Naumann. Er veranlasste die Änderung eines Exponatsbegleittextes auf einer Ausstellung über Fremdenfeindlichkeit. Der Text hatte daran Anstoß genommen, dass die EU sich rigoros gegen Einwanderer abschottet. Der Eingriff ist ein Affront gegen die Freiheit. Es muss verwundern, dass das nicht zu größeren Folgen führt und staatliche Zensur sich auf diese Weise langsam ins Alltagsleben einschleicht.
Einen weiteren Versuch der Zensur gab es im Umweltministerium. Nach der Übernahme durch CDU/CSU/FDP wurden atom-kritische Publikationen, die unter Gabriel (SPD) entstanden waren, von der Webseite des Ministeriums entfernt. Mittlerweile sollen sie auf Druck der Internetgemeinde wieder öffentlich einzusehen sein.
Die Polizei gibt zu, dass Demonstrationen (zumindest in Berlin) von ihren eigenen Leuten durchsetzt sind. Bei der Feier zu 20 Jahren Mauerfall waren alle verfügbaren Polizeischüler der Stadt in der Menge. Jetzt werden schon Jubelperser rangekarrt, es ist echt nur noch peinlich. Aber immer noch besser als Agent Provocateur *seufz*
Der BBC-Reporter Greg Palast widerlegt die These, dass die Taliban etwas mit 9/11 zu tun hätten. Er zeigt auf, wie stark in diesem Aspekt eine Meinungsmanipulation stattfand. Seinen Hinweis, dass die Saudis die das Vorhaben finanzierten, werde ich eventuell im Rahmen der Besprechung von Confessions of an Economic Hitman, das ich grade lese, weiter vertiefen.
Mich hat es schon immer gewundert, dass der Hitler-Attentäter Elser keine mediale Verehrung erfährt, während die Lobpreisungen auf den “Helden” Stauffenberg zeitweise kein Ende nahmen. So langsam scheint sich das zu ändern: Die Taz brachte einen erhellenden Vergleich der beiden, die Süddeutsche zeigte Stauffenbergs wahres Gesicht und ad sinistram thematisierte den unseligen Kult um ihn. Schön, dass sich da mal was tut.
Auch zur Bank Sal. Oppenheim hüpfen nun einige Berichte über die Medienbarriere. Werner Rügemer kämpft seit langem darum, dass seine Dokumentation unzensiert erscheinen darf (siehe Fundstücke vom 3. August, letzter Absatz). Ein Artikel von ihm in der jungen Welt beschreibt nochmal, wie die größte deutsche Privatbank in Filz und mit Parteien verstrickt ist. Die als Bank getarnte Heuschrecke wird nun von der Deutschen Bank übernommen.
Deutschland hat international eine der niedrigsten Steuerquoten, verlautet das Bundesfinanzministerium. Das wird nur diejenigen überraschen, die sich vom Märchen einlullen ließen, dass man Steuern senken müsse, um wettbewerbsfähig zu bleiben und das Wachstum anzukurbeln. Sie sind bereits weit gesenkt worden, wodurch Steuereinnahmen in Milliardenhöhe ausblieben, die zu einem großen Loch im Haushalt führen. Anstatt lebensnotwendige Ausgaben zu kürzen (Sozialhaushalt), sollte man lieber die Fehler überdenken, die man auf der Einnahmenseite gemacht hat. Es macht auch keinen Sinn, unsere EU-Nachbarn fiskal niederzukonkurrieren. Aber das versteht natürlich eine Kanzlerin nicht, für die eine Volkswirtschaft das selbe ist wie ein schwäbischer Haushalt. Wenn es nicht so traurig wäre, müsste man echt lachen, dass das ruinöse neoliberale Konzept der ‘Entstaatlichung’, das sich in diesem “Race to the bottom” manifestiert, nicht längst ausgewirtschaftet hat.
Bisher konnten Schäubles infame Angriffe aufs Grundgesetz noch abgewehrt werden, doch der Einsatz der Bundeswehr im Inneren scheint ungerührt davon näher zu rücken. Von Seiten der Heeresführung (und damit wohl auch der Politik) scheint man auch besorgt, dass es zu “terroristischen” Akten seitens der eigenen Bevölkerung kommen könnte. So liest man heute bei German Foreign Policy, dass die Bundeswehr in Bayern für solche Zwecke trainiert hat. Im Rahmen dessen wurde auch die zivil-militärische Zusammenarbeit genutzt, eine Initiative für eine engere Verflechtung von Bundeswehr mit den Hilfswerken, um (angeblich) bei Katastrophen schneller helfen zu können. Die Übung spricht daher Bände, was ein weiterer, wenn nicht der Zweck dahinter ist.
Bei der Übung ging es darum, Terroristen abzuwehren, die in Deutschland Attentate auf Bundeswehr-Standorte ausführen wollen. Dabei kam es zum Aufbau von “Checkpoints” und der Darstellung von Friedensaktivisten als “Feinde” – also “Ausdruck der praxisnahe(n) gemeinsame(n) Ausbildung unserer aktiven Soldaten und der Reservisten”. Wer dachte, das bliebe nur auf die USA beschränkt, sieht sich nun eines besseren belehrt. Da mussten wir natürlich folgsam nachziehen. Die Unverfrorenheit kann einen schon entsetzen. Wenn selbst angeblich Irre wie Alex Jones (”they wanna impose martial law on us”) so schnell recht bekommen, kommt man schon ins Zweifeln. Die haben schon die Gesetze dafür, bei uns wird es dann wohl auch nicht mehr lange dauern. Versucht wurde es ja schon von Schäuble, Hanning und Konsorten.
Beängstigend.
Ein Beispiel für Geschichtsfälschung, Manipulation und Machtpolitik
Nachdem die Rede im Mainstream beachtlich gut wegkam und sie als Merkels emotionalste Rede gefeiert wurde, gehe ich hier mal auf den Text ein und nicht auf den pathetischen Ton ihres Vortrags. Dazu zitiere ich einzelne Teile der Rede und kommentiere sie.
Weiterlesen…
Nachdem ich letztens schon über Moskaus Bürgermeister und seine Pläne zur Wettermanipulation berichtet hatte, kommen heute die Neuigkeiten aus China, das ja schon bei Olympia durch unkonventionelle Methoden beeindruckte. Damals ließen die Chinesen die Dunstglocke über Peking abregnen, um für die Olympischen Spiele schönes Wetter zu haben. In diesem Herbst kam es nun zu einer Dürreperiode in der Gegend um Peking, derer die Chinesen irgendwann überdrüssig wurden. So entschied sich das Wetteramt (was die alles haben…) dafür, die Wolken abregnen zu lassen. Dummerweise kam eine Kaltfront hinzu und nun sitzt man unverhofft im Schnee und friert. Vom Regen in die Traufe, kann man da nur sagen.
Am Spiegel-Artikel, dem ich die Info entnommen habe, merkt man übrigens recht deutlich die Redaktionslinie. So wird aus viel Schneefall ein “Schneesturm” und aus Silberjodid-Raketen “Tonnen von Chemikalien”. Nichts gegen die Erwähnung des Risikos und der fehlenden Langzeitstudien – nur dass bei China, Iran & Co. ganz genau geschaut wird, während man bei westlichen Spirenzchen gern beide Augen zudrückt (um nicht zu sagen, absichtlich blind ist), gibt dem ganzen schon ein G’schmäckle.
Da der Artikel enorm lang ist, als Einleitung ein Inhaltsverzeichnis:
- Gründungsgeschichte
- Interventionsarmee und amerikanische Marionette
- Gladio und Stay-Behind
- Kurze Geschichte des nato-amerikanischen Staatsterrors
- Fazit und Ausblick Weiterlesen…
“Russischer Abwasch” wurde früher eine unkonventionelle Methode der Geschirr-Säuberung genannt: Teller an die Wand werfen, damit der Dreck abfällt bzw. der Teller sich von selbst erledigt. Eine ähnliche Methode strebt der Moskauer Bürgermeister Juri Luschkow für die alljährlichen Schneemassen an, die die russische Hauptstadt jedes Jahr im Chaos versinken lassen. Er will die Schneewolken abschießen lassen, bevor sie die Stadt erreichen, und sie so schneefrei halten. Dadurch ließen sich beim Winterdienst 5 von 10 Millionen Euro einsparen. Eine ähnliche Methode verwendete China bei den olympischen Sommerspielen 2008, um Peking von der Wolkendecke zu befreien. Sie beschossen die Wolken mit Silberjodid-Raketen, die ein Abregnen bewirken.
Bisher handelte es sich bei derartiger Wettermanipulation nur um zeitlich begrenzte Maßnahmen, um für bestimmte Großereignisse wie Olympia oder Militärparaden einen blauen Himmel zu haben. Eine monatelange Anwendung wurde bisher nicht erprobt und könnte laut Umweltschützern eine verheerende Wirkung auf die Natur haben. Nicht nur, dass in einem bestimmten Bereich die Niederschlagsmenge drastisch reduziert wird – in den umliegenden Bereichen steigt sie natürlich proportional an. Die Vororte Moskaus fürchten sich bereits vor den Schneemassen, die sie aufgrund der Maßnahmen zu erwarten haben.
Luschkows Initiative hat bereits den Stadtrat passiert. Somit steht einer Umsetzung nichts mehr im Wege. Während die Sonne über Moskau scheinen wird, stehen den Vororten also dunkle Zeiten bevor. Frau Holle darf sich warm anziehen.
Quelle: Kronenzeitung
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